Für Keppi zum Abschied

Einmal im Leben kommt die Zeit
man sollt es nicht für möglich halten,
dann ist es wieder mal so weit,
Und es geht einer von den “Alten“.

Der Keppi geht nach vielen Jahren
Soviel hat er im Haus erlebt,
Er gilt in vielerlei erfahren,
Darüber dies Gedicht nun geht.

Im Auto hat er viel gesessen,
Von Marburg jeden Tag hier her,
Doch lies er sich davon nie stressen,
Dafür mocht er den Job zu sehr

Am Anfang in der Chirurgie,
Gequält dort von Professor Nass,
Galt sein Intresse dann Pipi,
Das macht ja auch enorm viel Spass,

Computerfachmann – den Begriff,
Hat man für Keppi schnell parat
und sinken wird nun dieses Schiff
Weil nur der Keppi Ahnung hat.

Ob Medico ob DRG,
Registerkarten und und und,
Nur Keppi wusste wann, was wie,
Und tippte sich die Finger wund

Wollt ambulante Reha machen
Zusammen mit dem Doktor Brand.
Doch hier wie auch bei andren Sachen,
Fuhr´s wohl die Klinik an die Wand.

Ob Chips von Pringel, Cola Dosen,
Da war der Keppi stets dabei,
Er trug die langen Unterhosen
Mit Vorliebe bis Monat Mai.

Bei Ihm gab´s keine leichten Fragen
Sie konnten noch so einfach sein,
Ein schlichtes “JA” konnt er nicht sagen,
Genau so wenig wie ein “NEIN”.

So manch geflügelt Wort er fand
Der lustge Doktor stammt davon
Und locker ging ihm von der Hand
Ein “Klappstuhl – deutsche Telekom”

War hilfsbereit, das kann man sagen
Nach Feierabend noch im Haus
Mann konnt ihn aus der Klinik tragen,
Den freiwillig ging er nicht raus.

Der Keppi hat sehr viel gegeben,
Und wenig gab´s dafür zurück
So ist das halt manchmal im Leben,
Woanders sucht er jetzt sein Glück

Es gab zuletzt auch manche Sachen,
Da hat er sich laut aufgeregt
Dann muss man etwas anders machen
Und gehn wohin es einen trägt

Die liebenswerte Quasselstrippe
Das wirst du immer für uns sein
Ich hätte nur noch eine Bitte,
Schau doch mal wieder bei uns rein

Vermissen werden wir dich noch
Will der Computer nicht wie wir
Dein Weggang reisst ein riesen Loch
Für all dein Tun – wir danken dir

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